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Berlinale 2006 #3 / vorab: The Peter Pan Formula

The Peter Pan Formula / Piteopaeneui gongshik
Cho Chang-ho, Korea 2005, 108 Minuten

Beachtlich, was dieses Drama alles an Elend und Verwirrung auf seine Hauptfigur, einen zu Anfang noch aufgrund seines Schwimmtalents vielversprechenden Jugendlichen, prasseln lässt: Mutter im Wachkoma, Geldschulden, Vatermangel, Einsamkeit, extreme sexuelle Frustration und Irritation, eigene Verbrechen und Vergewaltigungsversuche, Todesgefahr.

Das alles exerziert er im publikumstauglicher, psychologisierender Arthaus-Grammatik mit (etwas zu) gelungenen Bildern durch. Manchmal überschreitet er dabei schmerzhaft die Grenze zum Kitsch. Doch durchgängig solides handwerkliches Geschick kann man Cho Chang-ho in Inszenierung und Montage nicht absprechen, und der zum Ende hin immer unklareren Erzählweise (deren Undiszipliniertheit freilich in den deutlich gekennzeichneten Kunstwillen des Films perfekt sich einpasst) entschlüpfen auch einige ästhetisch vorzügliche Augenblicke. Die allerdings zu einer Vertiefung des Gesamtfilmes an sich nicht groß beitragen.

Ein gewiss als solches konzipiertes Arthaus-Melodram, nicht unkäsig, jedoch immerhin mit ein paar hübschen Momenten. Muss einen nicht vom Hocker reißen, dürfte aber sein (Ziel-)Publikum finden (können).

Sunday January 29, 2006

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