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Monday Morning Glory / Lampu merah mati Woo Ming Jin, Malaysia 2005, 82 Minuten
Spielfilm. Ein Häuflein geschnappter Terroristen steht den Fragen internationaler Reporter 'zur Verfügung'. Der Film springt umher zwischen den noch ganz nett absurden Szenen der Vorführung durch die malaysische Polizei -- die das mit Gefangenenrechten nicht so genau nimmt, was für ein paar passable Sticheleien zwischen den halbwegs aufmerksamen Reportern und der selbstherrlichen Rhetorik des Polizeichefs sorgt --, und den durch diese gerechtfertigten, banal zu Fahrstuhlmusik vor sich hin dümpelnden Rückblicken zur Vorbereitung des tödlichen Bombenattentats durch die einzelnen Terroristen.
Ereignis- und spannungsarm, strotzt dieser (Haupt-)Teil des Films auch nicht von intellektuellen Einsichten. Weder Hintergründe, noch Methode ihres Vorgehens erfahren eine befriedigende Ausleuchtung. Vielleicht eher für den Vordergrund gedacht: ihre - allerdings auch nur sehr blasse - Charakterisierung. Genügt zumindest für eine grundlegende, kontextfreie Sympathie / Identifikation des Zuschauers mit den Terroristen. Aber dass auch Terroristen nur Menschen seien, ist das nun die große Erkenntnis? Ein Rätsel, was der (ziemlich langweilige) Film sonst wohl will.