Notizen zu kulturellen Bespaßungen der Neuzeit von
Christian Heller a.k.a. plomlompom.
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Oh-oh, da kann aber jemand die neueren Filme von Wim Wenders gar nicht leiden:
Es ist typisch für die letzten Wenders-Filme, daß immer, wenn vielleicht doch etwas zu denken geben könnte, jemand anfängt zu singen, und zwar nicht aus gütiger Lust am Unsinn wie in einem anständigen Musical oder Teenagerfilm, sondern als schwere Sinngebung, als Stimme des Herrn. Mit Cohen hat man sogar noch Glück, in »The End of Violence« z. B. ist es Bono von U2. Da sinkt der Kopf endgültig in Verzweiflung auf die Knie.
Schreibt jedenfalls Andreas Hahn in der jungen Welt. via Schockwellenreiter
Netter Artikel, Lust auf den neuen Wenders macht er nicht gerade. Zumal wenn man bereits andere seiner jüngeren Amerika-Filme im Hinterkopf hat und einem das im Artikel Beschriebene allzu bekannt vorkommt. Da ich aber gerade auf Suche nach VHS-Überspielplatz mit meinem Videorekorder durch eine alte verrauschte Aufnahme von “Alice in den Städten” durchgespult habe (der hat übrigens auch 1974 schon genug Fahrten durch Amerika drinne!), bleibt bestehen:
Die älteren Wim-Wenders-Filme (jedenfalls die paar, die ich gesehen habe) sind alle großartig!
Vielleicht sogar bis in die frühen 90er hinein.
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