Notizen zu kulturellen Bespaßungen der Neuzeit von
Christian Heller a.k.a. plomlompom.
Neues Kino
Mem- & Internetkunst
Altes Kino
Film & Fernsehen
Titel A-Z
Aktuelles TV-Programm
Die Meriten von "Family Guy", mit einem Exkurs zur Gestrigkeit der "Simpsons" (14)
Gerrit Jessen, jörn Hendrik Ast, Christian, ...
Wieder Jeremy Irons und Drachen (5)
tester, tester, rrho, ...
Vortrag: Das egoistische Mem. Die Kultur der Internet-Meme (10)
Christian, Christian, Lena Waider, ...
Für alle von mir verfassten Texte auf dieser Seite gilt folgende Lizenz:
[hier war mal ein Amazon.de-Affiliate-Banner, heute aber nicht mehr; frühere Amazon.de-Affiliate-Links im Blog sind nun nur noch unaffiliierte Amazon.de-Links]
(hier war mal AdSense-Werbung, heute aber nicht mehr)
Ich habe mich gestern mit jemandem unterhalten, der Bernd Eichinger nicht mag. Die Filme, die von Bernd Eichinger produziert werden, will er trotzdem manchmal sehen, die sind ja nicht immer schlecht (z.B. “Der Name der Rose”). Also kaufe er an der Kinokasse stets die Eintrittskarte für einen anderen Film und mogele sich hinter der Kartenkontrollabsperrung in den Saal, in den er eigentlich wolle. Auf diese Weise erhalte Bernd Eichinger keinen einzigen Cent seines Geldes.
Eine Strategie, die allgemein sinnvoll sein kann, z.B. wenn man als sensibler Cineast auf Druck seiner Begleiter zu einem Sommer-Blockbuster gezwungen wird. Einfach an der Kasse für den interessantesten, unkommerziellsten und gewiss uneinträglichsten Film die Karte kaufen und sich dann guten Gewissens trotzdem den Knall-Bumm-Kitsch-Movie im Großen Saal angucken.
Das hat man als Kinogänger dem Fernsehzuschauer voraus, man kann finanziell wirksam boykottieren – das kann beim TV nur der Quoten-Mess-Haushalt – und sich trotzdem einer guilty pleasure hingeben. Dafür müsste der Quoten-Mess-Haushalt erst die Nachbarn ums Aufnehmen und spätere Vorbeibringen der Sendung bitten, nee.
Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.