futur:plom
cine:tv:plom
kommentar:plom
reste:plom
Eines von mehreren
plomlompom-Projekten
Datenschutz-Erklärung
Impressum

cine:plom

Altes Kino: Filme. Neues Kino: Meme.
Über diese Seite

Notizen zu kulturellen Bespaßungen der Neuzeit von
Christian Heller a.k.a. plomlompom.

Orientierung

Neues Kino
Mem- & Internetkunst

Mission Statement

Altes Kino
Film & Fernsehen

Titel A-Z
Aktuelles TV-Programm

Abonnement

Letzte Kommentare

Die Meriten von "Family Guy", mit einem Exkurs zur Gestrigkeit der "Simpsons" (14)
     Gerrit Jessen, jörn Hendrik Ast, Christian, ...

Wieder Jeremy Irons und Drachen (5)
     tester, tester, rrho, ...

Vortrag: Das egoistische Mem. Die Kultur der Internet-Meme (10)
     Christian, Christian, Lena Waider, ...

Blogroll

Lizenz

Für alle von mir verfassten Texte auf dieser Seite gilt folgende Lizenz:

Creative Commons License

Partnerschaften

[hier war mal ein Amazon.de-Affiliate-Banner, heute aber nicht mehr; frühere Amazon.de-Affiliate-Links im Blog sind nun nur noch unaffiliierte Amazon.de-Links]

Werbung

(hier war mal AdSense-Werbung, heute aber nicht mehr)

   

Kannibalismus und Zombies oder Iran?

Ausnahmsweise muss ich doch mal in einen YouTube-Massenhype miteinstimmen. Die gegenwärtig im Netz publizierte dritte Folge der zweiten Staffel der britischen Nerd-Angestellten-Sitcom The IT Crowd ist sehr interessant. Nicht nur wegen der gleich am Anfang enthaltenen Anti-Videopiraterie-Zwangs-DVD-Spot-Parodie, über die gerade alle jauchzen, von Boing Boing bis Spreeblick. Das Gewimmel an verhandelten Themen ist noch sehr viel breiter. Die Folge handelt im A-Plot von missratenen Heimkino-Einrichtungen und problematischen Spoiler-Ökonomien für gehyptes Genrekino, einem “Tarantino-produced South Korean zombie movie”. Es gibt aber auch noch einen B-Plot zu den Grenzen des Liberalismus im Westen, von Freiheit und Unfreiheit des Rauchers (der sich in der Öffentlichkeit plötzlich einem sowjetischen Nichtrauchertotalitarismus ausgesetzt glaubt) bis zur ethischen Verhandlung der letzten Tabu-Wälle sexueller Freiheit im konsensuellen Kannibalismus Rotenburgscher Prägung. Und das alles kommt zusammen:

Roy (Chris O’Dowd): “The world has changed. If two grown men can’t make a pervert happy for a few minutes in order to watch a film about zombies, then maybe we should all just move to Iran.”

Hier die vollständige Folge bei YouTube. Aus der Porträtierung des “fine young cannibal” dürfte sich analytisch gewiss so Einiges herausholen lassen, was die Kulturgeschichte der Entertainment-Darstellung von Protagonisten sexueller Perversion betrifft.

Monday September 10, 2007

Werbung
(hier war mal AdSense-Werbung, heute aber nicht mehr)

Kommentare

  1. bekay / 10. November 2007, 18:40 Uhr

    das deutsche remake ist ja schon in der mache. danke übrigens! durch dich habe ich die serie entdeckt – und sofort lieben gelernt!

  2. Christian / 12. November 2007, 16:08 Uhr

    @bekay: Höre doch gerne, wenn mein Kulturempfehlungsservice auf fruchtbaren Boden fällt ;-)

    Deutsches Remake? Scary.

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.