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Berlinale 2007 #12: Gen zong / Eye in the Sky

Berlinale 2007 #12: Gen zong / Eye in the Sky / Gun chung
Hongkong 2007, Nai-Hoi Yau, 90 Minuten

Solides, gutes Hongkong-Genrekino von Johnnie-To-Drehbuchautor Nai-Hoi Yau; über eine Polizeisondereinheit zur Entdeckung, Überwachung und Beschattung Verdächtiger, vorgeführt an der Ermittlung gegen eine Juwelendiebsbande unter der Führung von Tony Leung Ka Fai; (gewiss höchst phantasierte) Arbeitsdarstellung im Surveillance-Bereich, filmisch hübsch exploitiert durch Auflösung der Filmnarration in Übernahme des suchenden, untersuchenden, analytischen Blicks auf die Umwelt, Zergliederung der Filmnarration also in Blickachsenverfolgungen, Zooms auf Details, Absuch-Schwenks, hohe, kognitiv absolut auspointierte Schnittrate, massig Kinetik und Dynamik also. Auf moderne Technik als Überwachungsinstrument wird erfreulicherweise kaum zurückgegriffen, keine Gimmicks und auch kaum Arbeit mit Videoüberwachungskameras, das wäre ja zu easy und würde zu sehr Orwellianische Alpträume aktivieren (die Überwacher sind hier die Helden, nicht die Bösewichte), stattdessen ganz old-fashioned und sportlich der heimliche Blick, die Verfolgungsjagd (zu Fuß), vor allem aber auch: die Tarnung der Agenten, das Vortäuschen vom einfachen Passanten, der bloß fahrstuhlmitfahrenden Nachbarin, des gedankenlos vor sich hinstreunenden jungen Pärchens, des Flanierers … wird es unerkannt, unverdächtig bleiben? In alledem ist Eye in the Sky hochspannendes und wunderschönes Professionalitäts-, Arbeitsprozess-Kino.

Nun wüsste ich nur noch gerne, warum nebenher das (zugegeben, per definitionem sehr wirkungsreiche) Halsschlagadernausbluten als Motiv so oft vom Film strapaziert wird.

Saturday February 10, 2007

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