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Snake Eyes

Seminar-Notiz: Snake Eyes / Spiel auf Zeit
USA 1998, Brian de Palma, 98 Minuten.

De Palma liefert einen nie versiegenden, hoch sportlichen Exzess kataloghaft durch-zu-exerzierender filmischer Meisterschaftsbeweis-Formen und Medialisierungen und Remedialisierungen ab; das 4:3-Fernsehbild am Anfang, das mittels einfachem Kameraschwenk zu CinemaScope sich auszudehnen weiß, übergeht zu einer bravourösen Plansequenz ganz offensiv (& selbstzweckhaft, als show-off) atemlos machender räumlicher Komplexität und Länge, abgeschlossen durch einen genussvollen de-Palma-Zeitlupen-Gewalt-Exzess als Erwartungshaltungen befriedigender Auteur-Signatur, und den restlichen Film dann Beweislieferung der Vielfalt der eigenen Vermittelungs- und De-/Rekonstruktionspotenz durch die immer neue Aufspaltung und Neuzusammenfügung einzelner Handlungselemente der anfänglichen Plansequenz nach neuen Verfahren, in neuen Sichtperspektiven und Medien, Fernsehkamera, Fernglas, POV-Sequenz, falscher Erinnerung nach Hitchcock. Genuss des Ganzen ungetrübt gerade dank der jeden Verdacht auf das Spiel der Formen unterminierende inhaltliche Tiefe beseitigenden Anti-Subtilität der Geschichte und Metaphern (der Blick auf das blutbeschmierte Geld) und des der geschmacklosen Kleidung seiner Figur entsprechenden über-extrovertierten Spiels von Nicolas Cage, das zur gelungenen Nachstellung einer herbeispekulierbaren Mad-TV-Parodie von Nicolas Cage gerät.

Thursday December 14, 2006

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Kommentare

  1. igor / 14. December 2006, 18:07 Uhr

    Das ist unlesbar.

  2. Christian / 14. December 2006, 20:04 Uhr

    igor: Das ist ja auch eine Seminar-Notiz. ;-)

    (Und außerdem: in gut einer Viertelstunde runtergeschrieben ;) )

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