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Close Up

Seminar-Notiz: Nema-ye Nazdik / Close Up
Iran 1990, Abbas Kiarostami, 100 Minuten

Hier war mal ein Amazon.de-Affiliate-iFrame, nun nur noch ein unaffiliierter Text-Link.
Sehr viel fällt mir analytisch zu "Close Up" nicht ein, außer dem Offensichtlichen: Eine dokumentarische Form der Verwirrung von authentischen und (nach-)gestellten Aufnahmen; die Trennlinie zwischen den offenkundig spielfilmisch inszenierten und poetisch forcierten (am Anfang, die Taxifahrt, die rollende Büchse, der einsam auf seine Verhaftung wartende "bogus" Regisseur) Nachstellungen der Vorereignisse und den sich ungestellt gebenden Gerichtsszenen ist noch formal eindeutig ziehbar, jedoch gibt es Einiges an Dazwischen, vor allem der bemerkenswerte Schluss, der sich geradezu verdächtig offensiv eines Tonausfalls als Authentizitätskennzeichners bedient, wie es der Film zuvor nicht nötig hatte (oder vielleicht doch? Das Zeigen der Verhandlungen um eine Dreherlaubnis beim Gerichtstermin zum Beispiel?). Die Stärke des Films ist fraglos, all diese verschiedenen dokumentarischen und halbdokumentarischen Ebenen in ihrer Gestelltheit oder Ungestelltheit miteinander und gegeneinander in Reflektion zu bringen, wie es nicht zuletzt auch im Gerichtsprozess auf Dialogebene (schauspielert er jetzt hier auch? schauspielert man nicht immer? schauspielert nicht auch ein guter Schauspieler eigentlich nie?) geschieht.

Thursday December 7, 2006

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