Es gibt aber auch öde Audiokommentare, wo der Regisseur seinen eigenen Film sehr lange nicht mehr gesehen und nach einigen interessanten Bemerkungen in der ersten halben Stunde rasch sein Pulver verschossen hat und dann nur noch im zehn-Minuten-Takt jeweils vielleicht einen halben Satz nachreicht – beispielsweise David Cronenberg auf der neuen Arthaus-DVD von “Naked Lunch“. Ob der Audiokommentar mit dem von der Criterion-Ausgabe identisch ist? Irgendwie vermute ich bei Criterion die Existenz einer Qualitätskontrolle, die nur 20-Fakten-pro-Minute-Audiokommentare von Filmwissenschaftlern durchlässt, wie es mir bei meinen bisherigen Criterion-Audiokommentar-Anhörereien schien …