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"Cabiria" und 100 Filme für 60 Euro

Privilegien eines Filmwissenschaftsstudenten (für 60 Euro, ein Jahr gültig):

Der Filmpaß berechtigt zu 100 Besuchen im Arsenal ausschließlich im Rahmen der Reihe “Magical History Tour – Filmgeschichte in 365 Filmen”. Die Gültigkeit beginnt je nach Ausstellungsdatum frühestens am 1. 11. 2001. Besuchte Vorstellungen werden auf der Rückseite abgestempelt. Filmpaßberechtigt sind zur o.g. Filmreihe angemeldete Studierende des Seminars für Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Der Filmpaß ist nicht übertragbar.

Hab ich mir gestern geholt und werde ich in den nächsten Monaten ausgiebig nutzen (müssen, 30 Filme sind im Semester Pflicht, 15 davon namentlich festgelegt, aber es können ja gern auch mehr sein).

Gestern angefangen (die älteren Sachen vom Anfang des Monats hatte ich zur Hälfte bereits früher im Arsenal gesehen) mit “Cabiria”, Italien 1914, Regie Giovanni Pastrone. Zweieinhalbstündiger Monumentalstummfilm, der beweist, dass die Italiener auch im 20. Jahrhundert ihre Abneigung gegen die Karthager noch nicht ganz verdaut hatten. Bombastische Kulissen und Massenszenen, der Ausbruch des Ätna, schaurig inszenierte karthagische Menschenopfer an Moloch, Archimedes erfindet raffiniertes Kriegsgerät, Hannibal überquert die Alpen, die Punischen Kriege, alles fröhlich-bedenkenlos reingepackt und zusammengenäht mit einer heiter-melodramatischen Story über die Entführung der jungen Cabiria und ihre Rettung durch den guten Römer Fulvio Axilla und seinen monströs-muskulösen Sklaven Maciste, der hier seinen ersten Auftritt in der Filmgeschichte hat. Etwas zu lang vielleicht, aber bereits mit einigen für das Alter beachtlichen Spielereien und Einfällen.

Die Zwischentitel waren in unübersetztem Italienisch, was (mangels Musikbegleitung und im Verbund mit der Länge sowie, aber Filmwissenschaftsstudenten sollten damit eigentlich umgehen können, dem natürlich für heutige Sehgewohnheiten ungewohnten Darstellungsstil) der Zuschauerdisziplin der Studentenhorde im Saal leider stark zusetzte. Aber erstaunlich, wieviel Italienisch man mit ein paar übriggebliebenen Brocken Französisch und Latein doch versteht.

Nachtrag: Siehe auch den sehr lesenswerten Bericht von Thomas im filmtagebuch.

Saturday November 6, 2004

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