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Hellboy vs. Der Untergang vs. White Chicks

Es lohnt sich, Eichingers “Untergang” und Del Toros “Hellboy” hintereinander zu schauen. Aus letzterem lernen wir nämlich, dass die Nazis in Wirklichkeit den von den Toten auferstandenen Zarenhof-Zauberer Rasputin als Wunderwaffe in der Hinterhand hatten, der im Auftrag Hitlers 1944 irgendwelche außerdimensionalen Wesenheiten herbeibeschwörte; und außerdem, dass Adolf nur durch die okkulten Treibereien der Thule-Gesellschaft so mächtig wurde und in Wirklichkeit erst 1958 starb! Da hätte Herr Eichinger für den “Untergang” mal besser recherchieren sollen.

Hellboy” ist jedenfalls sehr hübsch. Viel Lovecraftiana. Das De Vermis Mysteriis wird zitiert, es wimmelt nur so von tentakelköpfigen Viechern, ein Yog-Sothoth Lookalike schaut kurz aus den kosmischen Tiefen vorbei, und die Verknüpfung des Cthulhu-Mythos mit Nazis und Hakenkreuz-Okkultisten hat ja bereits beim alten Computerspiel “Prisoner of Ice” vorzüglich funktioniert. Außerdem viel morbider Humor, heiße Nazi-Bräute namens Ilsa, allerlei gewohnt-spektakuläres CGI-Monster-Gekloppe, ‘ne Menge cooler One-Liner vom übrigens liebeskummernden roten Teufel – und trotzdem alles PG-13- und FSK-12-gerecht. Ein spaßiges Feuerwerk. Was will man mehr?

Gruselig indes der Trailer zu White Chicks vor dem Hauptfilm. Aua, aua. Aber trotzdem gelacht.

Saturday September 25, 2004

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