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"Kunst" = Laubenbau der Laubenvögel? Was zeichnet die Kunstproduktion des "homo sapiens sapiens" aus?

In “The Third Chimpanzee: The Evolution and Future of the Human Animal” (dt.: “Der dritte Schimpanse: Evolution und Zukunft des Menschen”) (Amazon-Kauflinks!) fragt Jared Diamond nach der evolutionären Genese des Menschlichen und versucht sich vielerorts an einer Genealogie gerade auch für Kultur, Sprache, Kunst, die zum Vormenschlich-Tierischen zurückreicht. Das ist ein faszinierendes Vorhaben, und Diamond ist im Theoretisieren vergangener Kausalzusammenhänge für die letzten Jahrzehntausende in seinen Büchern oftmals fraglos ein ganz großer Erzähler. Auch im Kapitel “Animal Origins of Art” wirft er ein paar interessante Thesen auf, die mich aber nicht so ganz zufriedenstellen.

Die Kunst des Laubenbaus

Mein Problem beginnt damit, dass er sein Argument nicht mit einer Definition dessen schärft, was er mit “art” bezeichnen will. Die Beispiele für Kunst vs. Vor-Kunst vs. Nicht-Kunst, an denen er sich abarbeitet, scheinen lediglich nach ihrer äußerlichen Ähnlichkeit zu menschlichen Kunstprodukten wie Gesängen, Gebäude-Architektur oder abstrakter Malerei zusammengesucht.

Einiges Volumen entfällt auf die Schilderung von menschlichen Kunst-Interpretationen tierischer Produktion wie Elephanten- und Affen-Pinseleien, Vogelgesängen oder dem kunstvollen Laubenbau der Laubenvögel. Letzterer erscheint fraglos ästhetisch einfallsreich, vereint das Zusammentragen einer Vielfalt von aus der Umgebung zusammengeklauten Objekten (natürlichen, zuweilen aber auch menschlichen Ursprungs) mit dem gekonnten und stabilen (physikalisch wie Sabotage-Versuche-abwehrend) Arrangement derselben.

Er gehört zum Balzverhalten dieser Tiere. Das Männchen beweist so die intellektuelle und körperliche Könnerschaft seiner selbst und damit seines Gencodes. Im Gegensatz zu Vögeln, die mit ihrer biologisch ererbten Federfarben- oder Gesangspracht locken, beweist der Laubenvogel seinen Wert gerade auch mit Kompetenz und Erlerntem; das Vermögen des Laubenbaus ist auch ein Ding der Übung. Die Wertigkeit im Arrangement der Lauben wird beeinflusst von lokalen ästhetischen Qualitäts-Standards, die offenbar ebenfalls eher kulturell erlernt sind, als dass sie im Gencode einprogrammiert wären. So weit, so interessant.

Menschliche Kulturproduktion ist auch nur tierische Kulturproduktion

Diamond möchte daran die Kluft hinterfragen, die wir zwischen vormenschlichem Tierverhalten und menschlicher Kultur ziehen. Dafür fährt er Strohmann-artig vermeintliche Trennkriterien zwischen menschlicher “Kunst” und tierischer NichtKunst auf, nur um sie gleich wieder einzureißen:

Trennkriterium: Menschlicher Kunst liegt kulturelles Lernen zugrunde, während sie dem Tier genetisch hard coded eingeschrieben steht. Aber dass das mit dem kulturellen Lernen auch bei den Tieren klappt, zeigt das Laubenvogelbeispiel bereits.

Trennkriterium: Menschliche Kunst kommt im Gegensatz zum Tierverhalten ohne direkten bio-ökonomischen Nutzen aus. Ach, so legt Diamond nahe, menschliche Kunstproduktion und -sammelei ist doch auch nur, um die Mädels zu beeindrucken. (Schade, dass er nicht das berühmte Orson-Welles-Zitat ausgräbt: “We made civilization in order to impress our girlfriends.”) Bzw. jedenfalls ökonomisch rational. Er bringt an: “In a world where art is a coin of sex, it’s only a small further step for some artists to be able to convert art into food” & “because it serves as a signal of good genes & ample resources, art can be cashed in for still more genes & resources”. Auch verweist er auf den konkreten Nutzen von Kunst als Identitäts-Baustein zum nützlichen Zusammenschweißen von Gruppen, die so besser sich vom Feind abgrenzen und gezielter ihr Rudel genetisch verbreiten können.

Trennkriterium: Menschlicher Kunst liegt ästhetisches Vergnügen zugrunde. Er bemerkt, dass mancher tierische Umgang mit Produktion, die wir als “Kunst” interpretieren, etwa die Pinseleien des Affen, darauf hindeute, dass ihre Produktion eher etwas Selbstzweckhaftes oder zumindest Spielerisches-Langweile- oder -Neurosen-Totschlagendes an sich habe; aber letztlich könnten wir in die Psychologie/den Geist dieser Tiere nicht tief genug hineinschauen, um die Frage nach dem ästhetischen Vergnügen, das sie empfinden mögen oder nicht, zu beantworten. Stattdessen legt Diamond nahe, dass ein Großteil des ästhetischen Zwecks, den Menschen Kunst unterstellen, einfach Heuchelei sei, “just putting on cultural affectation”, im Angesicht der konkreten ökonomischen Nützlichkeiten, die er ja gerade am Kunstbetrieb entdeckt hat. An dieser Stelle liegt IMHO der größte Mangel seiner Erörterung begraben.

Ästhetik und Intelligenz

Diamond hat natürlich kein konkretes Konzept dieses “ästhetischen Vergnügens”, das er der Kunst abspricht. Er führt menschliche Interpretationen von Affen- und Elephanten-Pinseleien an, die da Ausdruck, Emotion, Psychologie usw. hinein projizieren, aber mehr, um eine Ähnlichkeit dieser Werke zur menschlichen Kunst zu behaupten, als um ihrem Funktionieren unter die Haube zu schauen. Er weist prima nach, dass sich Affen-Output als Projektionsfläche für menschliche Kunstbegriffe eignet, aber er verwechselt das mit einem Nachweis, dass Affen-Output und menschliche Kunst tatsächlich in ihrer Entstehung eng verwandt seien. (Wenn Kunst im Auge de Betrachters liegt, dann weist er so nur nach, dass menschliche Kunstproduktion sich auch aufs Tierreich erstreckt, egal, ob da auch seitens der Tiere Kunst produziert wird oder nicht.)

Sicherlich gibt es Einfacheres, als mal eben eine abschließende Definition von “Kunst” aufzustellen; aber eine Definition von “Kunst” wird wohl nicht umhin kommen, sie in irgendeiner Weise als Kanal oder Behältnis oder Quelle von Intelligenz zu bestätigen. Für die qualitativen Unterschiede der Arten von Intelligenz, die zwischen Laubenbau und Gesang in der Vogelwelt, der provozierten Malerei eines möglicherweise ansatzweise symbolsprachefähigen Affen sowie dem Hollywood-Kinofilm “Casablanca” enthalten sein mögen, scheint er sich nicht groß zu interessieren. Er sieht da mehr einen graduellen Unterschied, ein Mehr an verschwendbarer “leisure time”, Freizeit, das einen größeren Spielraum zum Experimentieren und Verkomplizieren von Verhaltensweisen gibt. In seinem Bild fehlt es an radikalen Erschütterungen der Weltordnung, der Hierarchien von Funktionen und ihrer kausalen Zusammenhänge, durch so etwas wie die Emergenz neuer Intelligenz; alles bleibt schön vorhersagbar. (Ähnlich sieht es im vorhergehenden Kapitel “Bridges to Human Language” aus: Die qualitativen Unterschiede zwischen primitiver tierischer Lautkommunikation und menschlicher Sprache werden durch grobe Vereinfachung der Komplexitäten menschlicher Sprache empfindlich verringert.)

Natürlich ist genau das Evolution: graduelle Veränderung, die irgendwann in erhebliche qualitative Veränderung umschlägt. Nur geht der Ablauf des letzteren Teils in Diamonds Darstellung bedauerlicherweise etwas unter. Dabei dürften gerade in radikalen Verselbständigungen solcher sich auftürmenden graduellen Anpassungen der Schlüssel auch zu dem Phänomen liegen, dem Diamond sich eigentlich widmen will: dem Menschen. Und auch Kunst ist vielleicht nur so begreifbar: als eine Verselbständigung von Intelligenz. Sie mag den genetischen Überlebenskampf in ihrer Ahnengalerie haben, das Balzverhalten, Identitätspolitik und Reviermarkierungen, Überschüsse von Kraft und Zeit; aber eine sich verselbständigende Intelligenz eignet sich die Faktoren der Welt neu an; so auch das Vermögen zum Rumstochern im Sand, zum Bemalen von Höhlenwänden mit Farben, zum sinnlichen Betören. Bald wird Kunst selbst zum souveränen Teil dieser Intelligenz, zum wichtigen Teil der Kultur, die vom Getriebenen der Umwelt zum Antreibenden der Umwelt wird; und bald, man schaue sich nur das Internet-Mem an, verselbständigt sie sich selbst gegenüber der Intelligenz, die sie ursprünglich schuf.

Kommentare [1]   Wednesday March 4, 2009

Notizen

  Sunday March 1, 2009

Notizen

Zum Wrestler, den ich Anfang der Woche gesehen habe, fällt mir nicht viel ein. Okayes Schauspielerdrama, und es macht natürlich Spaß, zuweilen einem Menschen beim Sich-Runterrocken zuzuschauen, vor allem dem physischen, und Aronofsky kann sowas prinzipiell ja auch eindringlich inszenieren, hält sich in seinem Spielwahn hier aber leider größtenteils einigermaßen zurück. Als FaF-Sneak-Preview-Film sicherlich auf der grünen Seite des Durchschnitts, aber auch nicht sehr weit darüber hinaus. Wohl primär für Mickey-Rourke-Fans.

Watchmen hab ich inzwischen ausgelesen. (Finale: ROFLMAOPMP.) Habe mich über die Mars-Szenen gefreut, die so gut mit Kim Stanley Robinsons Mars Trilogy zusammenpassen, Mr. Manhattans Menschheits-desinteressierte Geologie-Fan-Monologe nehmen die dortige Ann Clayborne vorweg, und einen illustrativen Anflug auf den Olympus Mons gibt es auch (hoffentlich auch im Film enthalten, auf den ich jetzt begierigst warte).

bekay.de liest und lobt The Changeling, die aktuelle und aber bereits vorletzte Clint-Eastwood-Regiearbeit, primär als Produkt ihres Drehbuchautoren J. Michael Straczynski und parallelisiert sie analytisch mit dessen "Opus magnum" Babylon 5, sehr lesenswert.

Zitat der Woche, der immer wieder gern zitierte Lukas in einer Besprechung von Sky Captain and the World of Tomorrow: "aber was will man machen, das aus sich selbst heraus große Kino ist halt tot."

Abseitige-Netzkultur-Erkundungen, heute: Innenansichten aus der Kinderporno-Szene.

Kommentare [1]   Friday February 27, 2009

Lektüre-Notizen: Watchmen, Babylon 5

Die Pressevorführungen von WATCHMEN sind durch, und die eingeladene Twitteria kann den Mund nicht halten. Ich twittere gegen: "Jetzt hoert doch mal endlich auf, alle ueber WATCHMEN zu reden, ihr PresseSpoilerMenschen! Sperrfristen ftw, fuer meinen Spannungsaufbau!" Aber gut, das motiviert mich, mich ranzuhalten, das Comic endlich zu beenden (bin schon über die Hälfte drüber).

Ebenfalls wieder angefangen, Neudurchgang: Babylon 5. Jetzt also zum dritten Mal durchschreiten. Auffälligkeiten:

Kommentare [1]   Wednesday February 25, 2009

Montagsnotizen

Ich hab ja nie so richtig The Office oder seine deutsche Kopie Stromberg gesehen, aber ungefähr so wie das hier stelle ich es mir vor. Ist ein bisschen wie Pasolinis Salo: Das Verstörende sind nicht die Taten der Verbrecher, sondern das affirmative Verhalten der Opfer. Wieder an das (schon einige Jahre im Netz zirkulierende) Video erinnert habe ich mich, weil der Hauptdarsteller neuerdings auch bei Twitter Impulsausgleiche fordert.

Bei meiner Watchmen-Lektüre bin ich schon weiter gekommen. Mich nerven etwas die langen Bleipassagen am Ende jeder Comic-Einheit, Textmonstren, die meine an der äußeren Dicke des Bandes austarierte Lektürezeitplanung empfindlich über den Haufen werfen. Ansonsten bisher primär Pluspunkte. Tags soweit: Vergewaltigung, Krebs, Afghanistan, Posthumanismus.

Ach ja: Meine Review zu Der Knochenmann: bei fudder.de #JosefHader

Kommentare [1]   Monday February 23, 2009

Zweiter Versuch

#1: Es gibt diese Szene in Der Knochenmann (two thumbs up, btw), da erinnert Christoph Luser sehr an Ulli Lommel in Warnung vor einer heiligen Nutte. Und zwar, wo er gegenüber der ihn aufziehenden Barkeeperin in sich zornig, nach außen winselnd darauf beharrt, irgendwann werde er schon noch an die Reihe kommen und seinen Traumjob erlangen.

#2: Endlich! Ein Cross-Over-Film zwischen Jane Austens “Stolz & Vorurteil” & den “Predator”-Filmen ist in Arbeit! (via IRC/#heimkino)

#3: Ergiebiges Seeßlen-u.a.-Traktat zu Geschichte & Ideologie & Ästhetik deutscher Filmsynchronisation: “Das Kino spricht deutsch — Glanz und Elend der Synchronisation” (frühe Einführung des Tonfilms, um den Amerikaner 1930 aus dem Markt wieder rauszudrängen; Italien, Spanien und Deutschland sind die drei Länder der Filmsynchronisation und die drei Länder des europäischen Faschismus; Synchronisation als “Mittel, der Vieldeutigkeit der Filmbilder eine eindeutige, kontrollierte Sprache gegenüberzustellen”, in amerikanischen Filmen ist das Alles-Verstehen des Gesprochenen nicht so wichtig, erst hier wird die Musik runtergedreht und Theaterbühnenhochdeutsch raufgehauen, denn die deutsche Kultur ist eine “schrift-orientierte” und muss alles in Schriftverständlichkeit schlagen; erst die Stimme von Arnold Marquis verwandelte John Wayne und Robert Mitchum in “schnarrende deutsche Kasernenhof-Helden”, die unser Amerika-Bild mitformten), via @mnemotron

  Wednesday February 18, 2009

Test

Wer TV-Serien in integraler Version sehen will: Raubkopien ziehen, die kaufbaren DVD-Boxen sind verstümmelt, nicht zuletzt dank der heißgeliebten Musikindustrie #FünfFilmfreunde (Und wo wir grad dabei sind, aus den Kommentaren des verlinkten Artikels gefischt: ein Bildqualitäts-Vergleich bezüglich 2001: A Space Odyssey zwischen der Kauf-DVD und einem viel besser aussehenden illegalen HD-to-DVD-Rip, der im Netz zirkuliert. Unfair? Vielleicht.)

Ach ja, und ich muss unbedingt mal endlich WATCHMEN lesen, ist ja gar nicht mehr so lange hin bis zum Kino-Launch.

(Ich probier oben nur mal für cine:plom dasselbe aus wie bei futur:plom hier, Technik des Twitter-Recycling. Ich bastel mir da ja gerade was.)

Kommentare [1]   Saturday February 14, 2009

Wieder aus dem Bett räkeln

& andererseits lebt die deutschsprachige Filmbloggerei natürlich auch längst wieder, wie man an so Pflänzchen wie Überbau sehen kann, wo sich dirtylaundri-Lukas & filmtagebuch-Thomas zusammenfinden, um auf Interessantes im Berliner Kinoprogramm zu verweisen.

Ich bekomme auch gerade wieder Lust auf Rückkehr zum Filmgeblogge, schiebe das aber noch bis mindestens Januar auf, weil ich bis dahin (neben Weihnachten & so) noch allerlei andere Sachen zu tun habe.

Eine halbwegs konkrete Planung habe ich aber bereits für nächstes Jahr: Eine Neu-Sichtung von Babylon 5, evtl. drei Folgen jeden Sonntag oder sowas, in einer dreivierteljährlichen Kette von Mikro-Videoabenden o.ä. Bei der Gelegenheit könnte man dann auch die Serie zerbloggen oder podcastig zerdiskutieren … Wer Lust auf sowas oder einfach nur aufs Mitanschauen hat, kann sich ja bei mir melden …

(& cine:tv:plom mach ich dann ab Januar irgendwann auch wieder.)

Kommentare [1]   Thursday December 11, 2008

GELD & KULTUR

Im Übrigen finde ich es sympathischer, wenn jemand mit Kultur Geld machen will, als wenn jemand mit Geld Kultur machen will.

Kommentare [2]   Sunday November 23, 2008

Zufrieden

Dieses Blog liegt ja ziemlich darnieder, und im Augenblick finde ich das sogar ganz großartig so. Früher habe ich mich mehr angestrengt, da habe ich noch nicht verstanden, was der Wechsel von ‘push’ zu ‘pull’ im Web bedeutet, mir überlegt, wie ich Leser locken und halten könnte, wieviele Postings pro Woche zu viel oder wenig wären, welcher Schreibstil am Leser-freundlichsten sei, all so’n Kram. Jetzt liegt das Blog größtenteils darnieder, d.h. alle paar Wochen gibt’s mal einen Eigen- oder einen Soli-Link, selten mehr. Manchmal fließt’s mich doch durch und ich produziere wahnhaft Großambitioniertes, aber es hat etwas Beruhigendes, Gesundendes, dass auch daraus keine langfristige neue Disziplin entsteht, sondern nur eine Erweiterung des inhaltlichen Potentialraums, der eben irgendwann dann ausgefüllt werden mag, wenn’s grade Lust-Drauf regnet, auch wenn die ein Jahr auf sich warten lässt oder gar nicht mehr wieder kommt. Insofern ist cine:plom im Augenblick vielleicht gerade in seinem gesündesten Zustand. Am meisten mag ich es, wenn meine Sorgenlosigkeit Unmut erregt.

Kommentare [4]   Sunday November 23, 2008

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