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Bobs Watson & Slavko Vorkapich in Boys Town

Der arme Bobs Watson, “The Cry Baby of Hollywood”, laut IMDb auf Heulerei spezialisierter Kinderdarsteller im Goldenen Hollywood-Zeitalter: Ihn gerade auf ARD in Boys Town / Teufelskerle (1938) wiedererkannt als den kleinen Jungen, der in Dodge City ein Jahr später ganz allein deshalb liebenswert als Figur etabliert werden sollte, um ihn einem grausigen Tod als möglichst effektvoller Rechtfertigung für Errol Flynns nachfolgende totalitäre Korrektur des unregulierten Wild-West-Sauhaufens zuzuführen (siehe auch Lukas’ Besprechung). Und im hiesigen MGM-Biopic Boys Town über Father Flanagans (Spencer Tracy) selbstbestimmte Erziehungsheimerei für Problemkinder nun muss er sich wieder (bzw.: schon einmal) als Motivation für die korrigierende Entwicklung einer anderen Figur, hier Mickey Rooney als zu zähmendem widerspenstigen Neuzugang in Flanagans Paradies, einem schlimmen Verkehrsunfall aufopfern.

Der eigentliche Grund, weshalb ich in Boys Town reinschaltete: Vereinzelte Slavko-Vorkapich-Montage-Sequenzen! Ich weiß nicht, ob’s am Anfang welche gab, den habe ich nämlich verpasst, aber zumindest an einigen späteren Stellen, hoch kinetische Zeitungsmontagen etwa, ist Vorkapichs Handschrift smoother Bewegungsvektorenexzesse durchaus reinlesbar; vielleicht sogar ansatzweise in der Kinderarbeitssequenz, sollte die denn auch von ihm sein.

Monday December 25, 2006

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